Wirtschaftskrise

Prophezeihung

Wie man von mir pressemäßig weißt, behaupte ich seit 1999, dass der Euro nur auf Zeit zu sehen wäre und dass im Laufe von etwa 10 Jahren ganz exakt ab Herbst 2011 der Euro total trudeln würde. Die Entwicklung würde stufenweise vor sich gehen. Die Krise jetzt war die Erste. Die Zweite, noch größere, sehe ich Ende 2011 spätestens 2012. Vor einigen Monaten riet ich meinen Klienten zur Auflösung von alten Sparformen in Fonds, Aktien usw. Bei 1.60 riet ich, (auch über Radio Arabella) in den Dollar zu gehen. Ich erwarte jetzt übrigens nochmals in kurzer Zeit, voraussichtlich 2009, einen Stand? 1,0 zu Dollar 1,40 - 1,60. Dies sollte man f? einen Um/Einstieg nutzen. Nach der Krise 2011/2012 sehe ich nämlich Euro/Dollar wieder 1:1 und beide um 80% gegenüber dem jetzigen Wert vermindert. Spätestens 2011 sollte man daher aus diesen beiden Währungen raus. Der Euro verliert total an Kaufkraft. Bis Ende 2011 hat die Krise die Wirtschaft im Euroraum im Griff.
Wer Schulden hat sollte in den Yen, der Stand von 1,16 war ideal. Noch 2009 spätestens 2010 erwarte ich eine Yen Abschwächung bis 1,70. Dann sollte man wieder raus. Gold ist derzeit fallweise zu teuer und schwankend, auch nicht absolut krisensicher. Es erhöht sich der Wert des Goldes in der Krise bis zum 3fachen. Man sollte aber eher kleine Einheiten zum Tausch anlegen. Große Barren eignen sich nicht so sehr da das Gold nach der Krise wieder stark an Wert verliert. Diverse Länder lösen ihre Goldreserven auf. Silber in Münzen oder kleine Einheiten ist ratsamer als Gold und hält den Wert sehr gut weil es nach der Krise von der Industrie gefragt sein wird.
Der Singapur-Dollar wird relativ stabil bleiben. Ich würde auch raten diesen in einen Safe zu legen und nicht auf ein Bankkonto, da in Jahr 2011/2012 viele Bankschalter zeitweilig schließen werden. Allerdings gibt es kaum Zinsen, dies ist in der derzeitigen Situation aber nicht relevant. Wenn man Geld ab etwa 5.000? in Türkischer Lira in der Türkei (DenizBank) anlegt, gibt es dort derzeit oft über 10% auf täglich fälliges Geld pro Jahr. Allerdings ist bei täglich fälligem Geld starke Kontrolle angesagt. Man setzt den Zinssatz nach der Anlage gerne schnell tiefer. Eine Bindung für 1 Jahr wäre ertragreicher. Länger-, der Krise wegen aber nicht.
Es wäre eine gute Möglichkeit einen Teil des Geldes dort hoch verzinst anzulegen. Bei einem Stand von derzeit 1euro = ca.2 Türkische Lira, eine durchaus betrachtenswerte Möglichkeit. Ich sehe das Geld dort auf jeden Fall bis Frühling 2011 gut "zwischen- geparkt", dann lieber raus. Wenn eine totale Euro - Krise kommt, wären Kontosperren für Ausländer auf Zeit möglich. Sie zahlen in der Türkei keine KEST. Diese wäre beim lukrieren in Österreich fällig. Wenn sie bei der DenizBank Austria anlegen, bekommen sie auf die Türkische Lira beträchtlich hohen Zinssatz, sie zahlen dann aber auch 25% KEST in Österreich. Lebensversicherungen, egal ob fondsgebunden oder mit Gewinnbeteiligung, werden zwar Geldmäßig ausbezahlt werden, das Geld wird aber durch Inflation und Depression nur mehr einen Bruchteil wert sein. Weiteres überschätzt man oft Zinsenmäßig den Ertrag. Aktien, Anleihen und Fonds muss man einzeln betrachten und auswerten. Am ehesten gewinnt man noch mit kurzfristigen Anleihen. Es ist wichtig umzudenken und antizyklisch zu handeln. Die alten, vermeintlichen Sicherheiten zählen nicht mehr. Der Staat ist auch nicht mehr f? die Absicherung zuständig. Ich sehe auch im Endeffekt eine Art relativ niedrige Volkspension.
Für die österreichische Wirtschaft sollte man die Bereiche Stahl/Metall/Holz/Bio Bau/Solar/Windkraft/Wärmepumpen, Umweltschutz und Wasser in jeder Form nutzen, es gibt in diesen Bereichen noch ergiebige Nischen. Biotope und Gartengestaltung werden vielen wichtiger sein als ein Fernurlaub. Viele Arbeitsmöglichkeiten sehe ich auch im Bereich Bildung/ Ausbildung/ Soziales/ Pflege/ Krankenbetreuung/ Betreuung in Hinsicht auf psychologische Aspekte f? viele Menschen und Gruppen/ Medizin und vor allem im Sektor Alternativ und Natur, technische Entwicklung, Energiesparprogramme, Forschung in Technik und medizinischer Informatik.
Die Auslandsreisen und Flüge werden vielen zu teuer. (Die Flugpreise werden weiter steigen). Viele Fluglinien verschwinden vom Markt.
Eine gesunde Struktur im preisgünstigen 3 - Sterne - Sektor (vorwiegend im Inland) kann Erfolge bringen, wenn Preis und Leistung stimmig werden. Der Trend wird sein, zurück zur Natur, zu einer gewissen Einfachheit. Weg von der Wegwerfgesellschaft. Ein Widererstarken der (zwischen) menschlichen Bereiche, ein Besinnen auf wahre Werte.
Nach ziemlich kritischen Jahren, mit Protesten, Aufständen etc. die vor allem durch den durchgebeutelten Mittelstand entstehen ist ab 2018 wieder Ruhe. Für die Börsen gibt es wieder ruhigere Zeiten, mit Trends nach oben. Angespartes ist wieder sicher und es gibt dafür gute Zinsen. Allerdings auf einem Niveau der Jahre 1960 bis 1970. Die Arbeitslosigkeit wird sehr hoch sein.
Für Kredite sehr hohe Spesen und Zinsen. Daher alles was möglich ist, jetzt zurückzahlen. Zinsen von 12-14% sind nach der Krise zu erwarten.
Wer für sich jetzt ein Haus, eine Wohnung braucht, kann sein Bargeld mit einem Kauf sicher über die Krise retten. Auf Kredit sollten sie derzeit nicht kaufen, die Zinsen steigen stetig. Es kann sonst das amerikanische Modell greifen. Viele können nicht zahlen. Der Immobilienmarkt fällt. Wenn sie also aus Spekulationsgründen kaufen wollen, sollten sie ein bis zwei Jahre abwarten. Vergessen sie dabei aber nicht, dass auch der Geldwert fällt, wenn sie nicht geschickt ausweichen. Wer als Anlage kauft, sollte kleinere Wohneinheiten kaufen. Die Menschen werden ärmer und kleinere Wohnungen können sich die meisten, vor allem junge Leute, noch eher zur Miete leisten.
Größere Beträge wären auch durchaus sinnvoll in Landwirtschaftlichen- oder Waldflächen angelegt. Auch Gärten/Schrebergärten werden sich wieder hoher Beliebtheit erfreuen.
Bezüglich Vermögensanlagen: Einige Tipps von mir:
20% Singapur Dollar, 20% Remnibi/Juan( diese beiden Währungen fallen in der Krise höchstens 20-30%, Euro und Dollar jedoch um 80%) 10-20% Gold, 10-20% Silber, einen Teil Wohnungseigentum (kleine Garcioneren zum Vermieten) landwirtschaftlichen Nutzfläche oder einen Garten.
Es wird ein Ende der Zuwanderung in Europa geben. Ein neuer Wirtschaftszweig entsteht im Bereich Vermittlung zum Thema auswandern (z.B. nach Neuseeland, Australien, Kanada, Mexiko, Uruguay, Argentinien, Canada, Columbien, Peru, Panama, Paraguay, Chile, etwas noch Thailand und Vietnam.). Besonders gut wären Panama (die Schweiz von Mittelamerika) und Uruguay (die Schweiz von Südamerika).
Ich wünsche ihnen ein gutes Überstehen der Krise.


Aktuell: Wenn sie Aktien/Fonds oder Anleihen besitzen, lösen sie diese, falls sie in der Gewinnzone sind, am besten bis Frühherbst mit Gewinn auflösen. Ich sehe das Börsenhoch nicht dauerhaft.